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  • Ingo Smula

Das Rätsel von Othmarschen

Im November 2020 schlagzeilte die Süeddeutsche Zeitung: "Die gefährlichste Einkaufsstraße Hamburgs: Der Waitzstraßen-Fluch!" und weiter: "24 Mal schon sind in der Einkaufsstraße in Hamburg Autos in Schaufenster gekracht. Ja, sind die Fahrerinnen und Fahrer denn gar nicht zu bremsen?". Mittlerweile sind dort bereits erneut einige Rentner mehr in die Schaufenster und Cafés verunfallt, zuletzt Ende Dezember 2022. Sonstige dort vorkommende Blechschäden und Auffahrunfälle werden in dieser Statistik gar nicht erst erfasst. Was ist da los?


"Individuelles Fehlverhalten der Fahrzeugführer" erläutert im schönsten Beamtendeutsch das zuständige Bezirksamt in Altona, baute die Straße sicherheitshalber einspurig um und wies sie als verkehrsberuhigt aus. Doch damit nicht genug: Mittlerweile darf nur noch längs und nicht mehr schräg geparkt werden, die Parkbuchten wurden gelb markiert und 150.000,- Euro für Vollstahlpoller investiert. Selbst das N3-Satiremagazin "Extra 3" nahm sich der Sache an und schlug vor, man möge die Parkplätze doch gleich direkt in die Geschäfte verlegen.


Genützt hat das alles nichts: Zuletzt krachte es dort immer wieder mal und nur die eingebauten Poller verhinderten Schlimmeres. Anwohner vermuten u.a. auch, dass Strahlungen aus den vielen Arztpraxen in der Waitzstraße die Technik der Autos beeinflußt bzw. es so zu Störungen in der Bordelektronik kommen könnte. Strahlungen...? Auswirkungen auf Mensch & Technik?


Bei mir aufkommende Gedanken wurden sogleich mit Zweifeln verwoben und beiseite geschoben: "Hmm... ist ja schon auffällig, hört sich nach geopathische Störzonen (Wasser- oder Erdadern) an - aber mit so einer beinflussenden Wirkung auf die zumeist älteren Fahrer und Fahrerinnen...? So stark kann doch eigentlich nur eine Leyline sein .... aber mitten in Othmarschen ... kann nicht sein.... oder etwa doch... na ja, nächstes Mal, wenn ich in der Gegend bin, kann ich ja mal schauen...".


Szenenwechsel: Wenn ich eine Anfrage für eine energetische Haus- und Grundstücksreinigung erhalte, schaue ich mittlerweile auch immer nach einem "Drum-herum-Auftrag". Also was habe ich noch in dieser Gegend oder im Umfeld der beauftragenden Familie zu tun? Mal ist es neben der Stadtwohnung als Hauptauftrag ein Ferienhaus oben an der Grenze zu Dänemark, dass in einer energetisch stark belasteten Gegend erbaut wurde - und ich die dortige Umgebung gleich energetisch mit reinige. Mal sind es aber oft auch energetische Besonderheiten in der Immobilie, auf dem Grundstück oder auch einfach nur darüber: Portale, besondere Kraftorte - eben alles, was in unserem Spektrum nicht sichtbar, dafür aber intensiv wahrnehmbar ist und allesamt energetisch manipuliert.


Nun bekam ich kürzlich eine Anfrage einer Immobilienbesitzerin aus Othmarschen, deren Haus seinen Standort in der Parallelstraße von eben dieser "verfluchten" Waitzstraße hat. Flugs Google Maps in Satellitenansicht geöffnet, Adresse eingegeben, ein Blick auf die Gegend geworfen, "Aha, die Waitzstraße gleich nebenan", *Zack* war wieder der Gedanke der Leyline präsent und siehe da: Genau an den Unfallschwerpunkten kreuzt eine energetisch intensive Verbindungslinie, eine sogenannte Leyline, die Straße. Und wenn Du wissen willst, in welche Richtung eine Linie verläuft, suchst Du Dir einfach einen zweiten Punkt auf der Karte. Und Du ahnst es vielleicht schon: Diese Leyline verläuft direkt durch das Haus meiner Auftraggeberin! Alles reiner Zufall, sicherlich....


Leylines

Dieses horizontal auftretende Phänomen kannst Du Dir wie einen Tunnel vorstellen, der teilweise unter der Erde, aber überwiegend auf der Erdoberfläche auftritt. Unterschiedlich in der Länge, von 10 km als lokale Linie bis hin zu mehreren 1.000 Kilometern als planetare Leys, folgen sie zumeist gradlinig einer eindeutigen Richtung. Sie passen sich den Höhenunterschieden der jeweiligen Landschaft an, verlaufen nicht immer schnurgerade und können sogar leicht die Richtung ändern.

Leyline - aus M. Pogacnic "Das geheime Leben der Erde"

Diese auch als ‚Geisterwege’ bezeichneten Leys sind vielen Kulturen rund um den Globus bekannt: Der Geomant Stefan Brönnle schreibt in seinem Buch „Die Kraft des Ortes“, dass die Navajo-Indianer glauben, in diesen Tunneln reisen zu können und in Bolivien errichteten die dortigen Ureinwohner ihre Heiligen Stätten (Stätte der Geister – Mal’Ku) direkt an diesen Pfaden. Diesem Prinzip, das Errichten von Heiligen Stätten direkt an den Leylines, folgten auch die Bewohner von Irland und Island, deren Deutung der Leys sie als Wanderwege der Feen bezeichnen. Auch das FengShui aus China kennt diese Geisterwege (shen-dao) und ebenso die Aborigines glauben daran, dass die Geister eine Geistsubstanz (Guruwari) auf diesen Wegen hinterlassen.


Wenn so viele Kulturen rund um den Globus dieselben Wahrnehmungen besitzen, ohne dass sie seinerzeit jemals miteinander in Kontakt waren und übereinstimmend selbst bauliche Maßnahmen wie die Platzierung von heiligen Stätten danach richten, kann es diese ‚Geisterwege’ dann nicht wirklich geben? Ohne dass sie von der Wissenschaft bestätigt worden sind?


Der slowenische Geomant Marko Pogacnik beschreibt in seinem Buch „Das geheime Leben der Erde“ von einem besonderen Phänomen dieser Leylines in Großstädten: Sind vitalenergetische Systeme ernsthaft gefährdet, bilden sich Kreuzungen von etwa 1,5 km langen Linien aus, wobei jede einzelne der 4 Linien energetisch ein Element darstellt. Marko Pogacnic nennt diese Kreuzungen „Gleichgewichts-Leys“.


Diese Linien der Kraft und auch des Geistes sind bildlich gesprochen wie Verbindungslinien zwischen den jeweiligen vitalenergetischen Zentren einer Landschaft und führen auch hier in Deutschland den aufmerksamen Beobachter zumeist entlang heiliger Stätten bzw. verbinden diese miteinander. Als Beispiele sind hier die Externsteine oder auch weltweit die Pyramiden in Gizeh, Chichen Itza oder auch Stonehenge zu nennen. Selbst in der Lüneburger Heide, in der Nähe des Wilseder Berges, verläuft eine dieser Leylines direkt an einem Fürstengrab.


Auf unseren Körper übertragen sprechen wir bei diesen Energielinien über den Rückenmarks- bzw. Kundalinikanal, der ätherischen Kraft, vereint mit geistigen Aspekten, die sowohl eine gesunde Funktion des Organismus, als auch die geistig-spirituelle Entwicklung unterstützen.


Wahrnehmung:

Gefühlt sind die energetischen ‚Wände’ dieser Tunnel sehr dynamisch, sehr turbulent, während es inmitten der Ley unerwartet ruhig zugeht. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Wahrnehmung der Quelle einer solchen Leyline, die, der jeweiligen Landschaft angepasst, ihre ganz eigene energetische Signatur in sich trägt. Erwartungslos stehst Du auf dem Ursprung einer Lebenskraftlinie, lässt die ätherischen und geistigen Kräfte auf Dich wirken, vertrauensvoll angebunden an ‚Allem-was-ist’.


Den Teilnehmern meiner Führungen im Stadtpark ist dieses Phänomen bekannt: In der Nähe des Stadtparksees ist eine ganze Allee von Bäumen exakt auf den "Wänden" einer Leyline gepflanzt worden, neben dem Fußgängerweg und aufgrund der wirbeligen Kräfte der "Tunnelwände" allesamt verdreht im Wuchs. Sämtliche anderen Bäume in der direkten Umgebung weisen unnatürliche Wuchsformen bis hin zu Verknotungen von Ästen auf - dies kann ein klarer Hinweis auf wirbelige ätherische Kräfte sein.


Ist es möglich, dass in Othmarschen diese vitalenergetische Verbindungslinie mit ihren dynamisch-turbulenten Kräften Auswirkungen auf das Bewusstsein der Unfallfahrer in der Waitzstraße hatte? Besucher meiner Führungen im Stadtpark berichten von Schwindelanfällen, Bewusstseins-veränderungen und leichter Desorientierung beim Betreten und beim Verlassen dieser energetischen Tunnel.


Bildlich gesprochen fahren die Autofahrer in der Waitzstraße durch eine energetisch intensive, ca. 2 Meter im Durchmesser breite "Wand", die durchaus, wie oben beschrieben, erhebliche Einflüsse auf das Wohlbefinden haben kann.


Hinzu kommt, dass diese Leylines allesamt energetisch manipuliert sind, bereits vor langer Zeit und von verschiedenen "Institutionen". Was auch immer der Sinn und der Zweck der Veränderung der urspünglich reinen Energielinie war, die die Waitzstraße schräg - und damit das energetische Wirkungsfeld noch vergrößert - kreuzt, ab dem S-Bahnhof Othmarschen, durch die Waitzstraße und durch das Haus der Klientin wirkt diese Leyline von nun an nur noch in ihrer ursprünglichen Reinheit.


Meiner Wahrnehmung nach handelt es sich bei diesem energetischen Phänomen um eine Leyline, einem Meridian der Erde, die unter anderem Bremen, Hamburg und Lübeck miteinander verbindet und eine Länge von ca. 700 km aufweist.


Warum wirkte dieser "Energietunnel" dann anscheinend nur in der Waitzstraße so beeinflussend, schließlich kreuzt dieser auch andere Straßen und sogar Autobahnen? Gab es dort vielleicht noch weitere Phänomene, die die Einwirkungen auf die Autofahrer sogar noch verstärkten? Nun, es gibt auch energetische Manipulationen, die ich am besten mit einem Zitat aus einem berühmten Film beschreibe:

„Gandalf, wo sind wir?“ „Spürst Du es?“ „Ja! Es fühlt sich an wie .... na ja, wie Zauberei!“ „Und genau das ist es auch. Ein sehr mächtiger Zauber!“

>>Der Hobbit – Eine unerwartete Reise<<


So eine bewusste Einflußnahme, die auch mit Begriffen wie beispielsweise "Schwarze Magie" beschrieben wird, fällt natürlich nicht einfach so vom Himmel und hat sich diese Gegend dort auch nicht zufällig ausgesucht. Meiner Wahrnehmung nach liegt der Grund für diese Tat wohl im Bereich "Neid und Missgunst" und ist damit leicht begründbar, dass Othmarschen eher nicht zu den ärmeren Gegenden Hamburgs gehört. Auch diese energetische Beeinflussung, von einigen Passanten argwöhnisch und verwundert beäugt, wurde nun aufgelöst, ausgereinigt und transformiert.


Kommt es zukünftig in der Waitzstraße zu keinen oder zu weit wenigeren außergewöhnlichen Vorfällen, so war unser Wirken rein und stand unter einem guten Stern. Sollten in dieser Straße aber auch weiterhin außergewöhnliche Unfällen passieren, so habe ich mich vielleicht einfach nur geirrt ;-)


Ich wünsche mir wieder eine Zeit herbei, in der auch nicht sichtbare Ursachen als Gründe für außergewöhnliche Phänomene in Betracht gezogen werden - und nicht nur versucht wird, die Symptome zu lindern. Beruhigt ungemein die Nerven aller Beteiligten und kann unter Umständen auch eine Menge Geld sparen.


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